Richtige Aufbewahrung von Futtertieren

Wer sich exotische Haustiere wie beispielsweise Bartagame hält, muss sich um eine möglichst artgerechte Haltung kümmern. Unter anderem spielt hier auch die richtige Ernährung eine Rolle. Um den natürlichen Jagdinstinkt der Reptilien nicht zu vernachlässigen, ist lebendiges Reptilienfutter unerlässlich. Sehr beliebt sind Heimchen oder Zophobas, da sie wichtige Nährstoffe liefern und leicht zu halten sind. Doch gibt es bei der Haltung von lebendem Tierfutter einiges zu beachten.

Der richtige Aufbewahrungsort für Heimchen und Co.

In Zoohandlungen wird lebendes Reptilienfutter meist in kleinen Plastikdöschen oder Kartonagen verkauft. Diese Boxen dienen allerdings nur zum reinen Transport und ersetzen keine geeignete Unterbringung für die Tierchen. Damit die Tiere vital bleiben, sollte die Umsiedelung ins neue Heim rasch nach dem Kauf erfolgen. Der Behälter selbst sollte groß genug sein, um die gekaufte Anzahl an Futtertieren halten zu können. Neben einem Terrarium oder einem Aquarium haben sich spezielle Boxen für Futtertiere bewährt, welche die Entnahme vom lebenden Tierfutter vereinfachen.

Natürlich darf die passende Ausstattung des Behälters nicht fehlen. Der Untergrund sollte langanhaltend Luftfeuchtigkeit aufnehmen können. Die Wahl fällt daher auf Kleie, Sand oder Holzspäne. Um den Heimchen Unterschlupf zu bieten, kann man zerknülltes Zeitungspapier oder leere Eierkartons in das Behältnis geben. Es lohnt sich ein zweites Terrarium oder Behältnis für Futtertiere zu besitzen, damit diese bei Reinigung einfach umgesiedelt werden können. Es empfiehlt sich, die Temperatur vor der Umsiedelung auf 12-15 Grad Celsius runterzukühlen, damit die Tiere träge werden und leichter zu fangen sind.

Die Haltung von lebendem Reptilienfutter

Eine ausreichende Luftzirkulation im Behälter ist wichtig, damit die Tierchen vital und gesund bleiben. Der Behälter darf keineswegs luftdicht abgeschlossen sein. Der Behälter sollte allerdings so konzipiert sein, dass die Futtertiere nicht entfliehen können. Eine zu dichte Haltung ist zu vermeiden. Ein Behälter mit einer Größe von etwa 50 x 30 x 30 Zentimetern reicht ungefähr für 500-1000 Heimchen.

Da es sich um lebendes Reptilienfutter handelt sollte auch hier darauf geachtet werden, die Tierchen nicht unnötig durch eine vernachlässigte Haltung zu quälen. Auf ausreichend Hygiene sollte daher besonderes Augenmaß gelegt werden, da sich so Krankheiten unter den Futtertieren vermeiden lassen. Werden kranke Heimchen als Reptilienfutter verwendet, könnten die eigenen Reptilien im schlimmsten Fall Schäden davon tragen. Grundsätzlich sollte man das Terrarium der Futtertiere daher ein Mal die Woche gründlich reinigen.

Von der eigentlichen Haltung her sind Heimchen recht genügsam. Sie benötigen eine warme und saubere Umgebung. Eine Temperatur von etwa 20 Grad, was einer normalen Zimmertemperatur entspricht, ist optimal. Heimchen benötigen keine zusätzlichen Lampen, da sie das Licht scheuen. Da sie sehr pflegeleicht sind und kaum Ansprüche haben, sind sie in der Haltung recht günstig.

Die Fütterung des Lebendfutters

Natürlich müssen auch Heimchen gefüttert werden, um bei Kräften zu bleiben. Je hochwertiger die Ernährung dabei ausfällt, desto mehr profitieren auch die eigenen Reptilien von den Tierchen. Die Ernährung sollte reich an Vitaminen und Mineralstoffen sein. Hier eignet sich vor allem Obst und Gemüse. Mit speziellen Präparaten lassen sich dem Futter weitere Mineralstoffe und Vitamine hinzufügen. Futterreste sollten regelmäßig entfernt werden, um einer Schimmelbildung vorzubeugen.